Daumen hoch!

 

WebsoziInfo-News

22.05.2020 06:10 Kommunaler Solidarpakt
Das öffentliche Leben findet dort statt, wo man zu Hause ist: in den Städten und Gemeinden. Mit guten Schulen und Kitas. Im Sportverein, dem Schwimmbad, der Bibliothek. Mit einem guten Angebot von Bussen und Bahnen – und von sozialen Einrichtungen. Die meisten öffentlichen Investitionen kommen aus den Kommunen. Wenn sie ausbleiben, sinkt ein Stück weit

19.05.2020 20:11 Katja Mast zu Mindestlohn Pflege / Grundrente
Leistungsträger sind nicht immer die mit Anzug und Krawatte, sondern die im Kittel Gerade die Corona-Krise macht deutlich, wie unverzichtbar der Mindestlohn ist – und warum der Tariflohn in der Pflege so wichtig ist. Katja Mast erklärt. „Corona macht deutlich: Leistungsträger sind nicht immer die mit Anzug und Krawatte, sondern die im Kittel. Wenn der

19.05.2020 20:10 Thomas Hitschler und Uli Grötsch zu Karlsruher Urteil zum BND-Gesetz
Das Parlament muss die Praxis des BND zügig auf verfassungskonforme Grundlage stellen. Die Kontrolle seiner Arbeit soll dabei weiter ausgebaut werden, fordern Uli Grötsch und Thomas Hitschler.  „Der Bundesnachrichtendienst braucht klare Regeln für seine Aufklärungstätigkeit im Ausland, wie das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts eindringlich deutlich macht. Die Entscheidung der Karlsruher Richter stellt einen klaren Auftrag an

Ein Service von websozis.info

 

SPD Kettig lehnt Kolumbarium ab

Pressemitteilung

In seiner Sitzung am 10.12.2015 hat der Gemeinderat von Kettig mehrheitlich den Beschluss gefasst, in der alten Friedhofskappelle ein Kolumbarium einzurichten, in dem Urnen aufbewahrt werden. Insgesamt sollen so 55 Urnenplätze entstehen.

 

Begründet werden diese Maßnahmen du die Verwaltung damit, dass eine Dringlichkeit hierfür besteht, da in der vorhanden Urnenwand nur noch 4 freie Plätze zur Verfügung stehen und kein Platz für eine weitere Urnenwand auf dem Friedhofsgelände vorhanden sei. Außerdem könne bei dieser Gelegenheit die alte Kapelle saniert werden.

 

Einige Mitglieder der SPD-Fraktion haben diesen Vorschlag abgelehnt. Die Gründe hierfür sind vielfältig.

 

Die Kosten für die Sanierung der Kapelle und die Schaffung von 55 Urnenplätzen wurden mit 77.300€ geschätzt. Hinzugerechnet werden die Kosten für eine Doppelgarage, die notwendig wird, um die bisher in der alten Kapelle untergebrachten Gerätschaften aufzunehmen. Die Kosten hierfür werden mit ca. 15.000€ beziffert. Damit erhöhen sich die Kosten für die Maßnahme auf 92.300€.

 

Nicht nachvollziehen konnten die SPD-Mitglieder, warum auf dem Friedhofsgelände kein Platz für eine weitere Urnenwand vorhanden sein soll. Im gesamten hinteren Bereich des Friedhofes ist hierfür ausreichend Platz vorhanden. Hier entfällt auch das Argument, dass am bisherigen Standort der Urnenwand kein würdevolles trauen möglich sei. Die Tatsache, dass diese Urnenwand bis auf 4 Kammern belegt ist zeigt, dass die Angehörigen diesen Platz bei der Wahl des Bestattungsplatzes trotz verschiedener angebotener Bestattungsmöglichkeiten, akzeptiert haben.

 

Die Kosten für eine weitere Urnenwand wären auch wesentlich günstiger. Geld, dass bei einem knappen Haushalt besser anderweitig hätte investiert werden können. 

 

Dem hat die SPD mehrheitlich nicht zugestimmt.